04.05.2020
"Übrigens ..."

Die große Vielfalt und doch eins

Managerin, Krankenschwester, Köchin, Lehrerin, Dekorateurin, Spielerin, Bäckerin, Friseuse, Märchenerzählerin, Sängerin, Näherin, Friedensstifterin, Puppendoktorin, Reiseleiterin, Gärtnerin und noch so viel mehr. Haben Sie eine Idee von wem hier die Rede sein könnte? Sie kennen Sie alle, da bin ich mir ganz sicher. Denn ohne sie wären Sie nicht auf dieser Welt. Wahrscheinlich war es auch Ihr erstes Wort, was Sie gesprochen haben: Mama! An diesem Sonntag feiern wir den Muttertag. In Deutschland wird er seit 1922 begannen. Mit Blumen, kleinen Geschenken oder einer besonders geschenkten Zeit sagen kleine und große Kinder: „Danke, dass es dich gibt.“ Sie können persönlich den Dank fortsetzen, denn Sie wissen am besten, in welcher Rollenvielfalt die Mutter für Sie da war und auch noch ist. Es ist mehr als ein Beruf, was sich in ihrem Tun vereint. Es ist die große Vielfalt aller Notwendigkeiten, die eine Mutter zu erfüllen hat. Die derzeitige Situation mit Schließung der Kitas und Schulen hat noch mal mehr die Rolle der Mütter verdeutlicht. Manche sind vor große Herausforderungen zwischen Homeoffice und rundum Kinderbetreuung gestellt. Zwischen Existenzängsten und Trostgeberin pendeln sie und schenken den nötigen Halt, den ein Kind zum Großwerden braucht.

 

Danken wir allen Müttern, Großmüttern und Urgroßmüttern für ihren unermüdlichen Einsatz und schließen sie ein in unser Gebet.

 

Gemeindepädagogin Antje Wurch, Mühlberg (Kirchenkreis Bad Liebenwerda)