Synoden sind Parlamente der kirchlichen Selbstverwaltung. Neben den mehrheitlich ehrenamtlichen Mitgliedern, finden sich auch hauptamtlich wirkende Pfarrer, Kantoren und Gemeindepädagogen unter den Abgeordneten (Synodale). Der oder dem Präses kommt die Leitung der Synode zu. Der Präses der 38 Sitze umfassenden Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Bad Liebenwerda ist Ralf Hellriegel (Bildmitte), Stellvertreter sind Renate Lieback als Vertreterin der Ehrenamtlichen (rechts im Bild) und Antje Wurch als Vertreterin für die hauptamtlich Angestellten (links im Bild).

Ein Großteil der synodalen Arbeit besteht in der Mitwirkung in Ausschüssen und Kommisionen. Folgende Gremien wurden durch die Synode am 26. September 2020 gebildet und in ihrer Besetzung bestätigt:

  • Ausschuss Stellenplan und Fragen des kirchlichen Lebens
  • Ausschuss für Diakonie und Soziales
  • Bau- und Finanzausschuss
  • Visitations- und Wahlvorbereitungsausschuss

Aufgaben der Kreissynode:

  • Kirchengemeinden Anregungen für die Wahrnehmung ihrer missionarischen, ökumenischen,    seelsorgerlichen, diakonischen und bildungsbezogenen Aufgaben geben
  • Bericht des Kreiskirchenrates entgegen nehmen und ihm Aufträge erteilen
  • Anträge an die Landessynode richten
  • zu Fragen des öffentlichen Lebens Stellung nehmen

Die Kreissynode beschließt:

  • Leitlinien für die Arbeit des Kirchenkreises
  • den Haushaltsplan des Kirchenkreises und nimmt die Jahresrechnung ab
  • den Stellenplan (entsprechend der landeskirchlichen Festlegungen) und die Gebäudekonzeption
  • die Zweckbestimmung der Kreiskirchenkollekten
  • die Errichtung, Veränderung und Aufhebung von Stellen für Pfarrer und ordinierte Gemeindepädagogen im    Rahmen der landeskirchlichen Festlegungen.
  • über die Bildung von Regionen nach Maßgabe kirchengesetzlicher Regelung