08.09.2026
14. Pilgertag im Kirchenkreis Bad Liebenwerda
Unter dem Motto „Ich möcht, dass einer mit mir geht“ führte der 14. Pilgertag auf 14 Kilometern von Großthiemig über Hirschfeld bis nach Gröden.
„Ich möcht, dass einer mit mir geht…“ dieser Liedvers von H. Köbler war das Motto des 14. Pilgertages weiter auf dem Weg durch den Kirchenkreis Bad Liebenwerda. Begleitet haben die PilgerInnen dabei die 14 Nothelfer. Sie sind eine Gruppe von 14 Heiligen, die zwischen dem zweiten und vierten Jahrhundert lebten, aus 11 männlichen und drei weiblichen Heiligen bestehen und alle einst als Märtyrer starben. Sie gelten in der katholischen Kirche als Schutzheilige und in der evangelischen Kirche sind sie Vorbilder für den Glauben an Christus, denn gerade in schwierigen Situationen hielten sie an Gott fest. Bekannt sind u.a. der Heiligen Achatius, der gegen Kopfschmerzen angerufen wird, die Heilige Barbara als Beschützerin gegen Blitzeinschlag und der Heilige Christophorus als Behüter der Pilger auf dem Weg. Diesen nahmen wir dann auch auf die 14km Tour mit, die uns durch den malerischen Landstrich des Schraden und der Grödener Bege führte.
Geistlich gestärkt mit einer Andacht in der Kirche zu Großthiemig starteten die PilgerInnen mit Glockengeläut. Vorbei an Wäldern und Steinbruchseen und alles bei heftigem Gegenwind erreichten wir die Kirche zu Hirschfeld aus dem 14 Jahrhundert. Nach einer weiteren Seelenstärkung empfingen uns ganz herzlich 2 Damen im schönen Gemeindezentrum der Kirchengemeinde Hirschfeld. Eine einladende Kaffeetafel, frisch gebackener Kuchen und eine Führung durch das Ensemble füllten die Pause, bevor es weiter auf den Weg ging. Dabei passierten wir den Grenzsteinweg von Sachsen und Brandenburg, querten die Skiloipen der Bergregion um Gröden und erreichten zufrieden und ein wenig erschöpft in den Beinen das Ziel. In der Bauernschänke in Gröden speisten wir zum Abschluss gemeinsam und alle freuen sich auf die Fortführung des Weges im kommenden Jahr.
Kreisreferentin A. Wurch